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TU Berlin

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Gute wissenschaftliche Praxis

Grundprinzip des wissenschaftlichen Arbeitens ist die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen. Sie ist zugleich ethische Norm und Grundlage der von Disziplin zu Disziplin verschiedenen Regeln wissenschaftlicher Professionalität, d.h. guter wissenschaftlicher Praxis.

Da es im Kernaufgabenbereich der Hochschule liegt, diese Grundprinzipien den Studierenden und dem wissenschaftlichen Personal zu vermitteln, hat die Technischen Universität Berlin die "Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der TU Berlin" (vom 8. März 2017) erlassen. Diese beinhaltet:

Abschnitt I: Regeln guter wissenschaftlicher Praxis

Abschnitt II: Verfahren bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten

Abschnitt III: Dokumentation

Richtlinie und Verfahrensordnung beruhen auf entsprechenden Entschließungen von HRK und DFG, insbesondere den 2013 ergänzten Empfehlungen der Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft". Die Beachtung selbiger ist fundamentaler Bestandteil der Zusammenarbeit aller am Wissenschaftsprozess beteiligten Personen.

Ansprechpartner für Fragen rund um den Bereich gute wissenschaftliche Praxis sind die Ombudspersonen der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting und Prof. Dr. Sabine Klapp. Bei dem Verdacht auf Verstoß gegen diese Regeln kann die Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der TU Berlin hinzugezogen werden

Umgang mit pseudo-wissenschaftlichen Verlagen und Journalen

In Zeiten von "Predatory Publishing" und "Raubjournalen" werden gute Kenntnisse über wissenschaftliches Publizieren immer wichtiger. Vermehrt werden Wissenschaftler/innen von Verlagen kontaktiert, die gegen Bezahlung deren Forschungsergebnisse publizieren wollen. Dies geschieht allerdings ohne Prüfung der Forschungsinhalte, sodass grundlegende Regeln der wissenschaftlichen Qualitätssicherung außer Acht gelassen werden.

Im Umgang mit pseudo-wissenschaftlichen Verlagen und Journalen lautet die allgemeine Empfehlung der Universitätsbibliothek daher:

  • Nutzung der Plattform „Think Check Submit“ thinkchecksubmit.org, um wissenschaftliche Zeitschriften und/oder Verlage einschätzen und bewerten zu können.
  • Auswahl von Open-Access-Zeitschriften: Die Zeitschrift sollte im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet sein, welches eine seriöse Qualitätsprüfung von Zeitschriften und Verlagen übernimmt.
  • Auswahl von Open-Access-Verlagen: Der Verlag sollte im Directory of Open Access Books (DOAB) gelistet bzw. Mitglied in der Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA) sein.

Die UB berät TU-Angehörige zu Open-Access-Optionen, Publikationsstrategien sowie rechtlichen und finanziellen Fragen. Zudem werden Workshops und Infomaterialen angeboten, in denen es darum geht, Kriterien für die Auswahl von Journalen und Verlagen zu identifizieren. Zu den Angeboten der UB gelangen Sie hier.

Code of Conduct bei Promotionen in Kooperation mit Unternehmen

Aufgrund der Diskussion um die Voraussetzungen sogenannter „Industriepromotionen“ hat das Präsidium der TU Berlin im Juli 2017 einen „Code of Conduct“ beschlossen, der auch für diese spezielle Form der Promotion die Bedeutung einer freien Themenwahl, der Beteiligung an der wissenschaftlichen Diskussion und die Öffentlichkeit der Forschungsergebnisse betont. In Promotionsprojekten mit der Industrie ist der Betreuer oder die Betreuerin der Arbeit in Zukunft angehalten, diese Grundsätze dem Partner bekannt zu machen; alle Beteiligten sollen diese Grundlagen durch ihre Unterschrift bei der Anmeldung der Promotionsabsicht bestätigen.

Code of Conduct bei Promotionen in Kooperation mit Unternehmen

Code of Conduct for Doctorates in Cooperation with Commercial Enterprises

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Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting
Sekr. MAR 3-1
Tel: 314-79520, -29770
Fax: 314-72581

Ombudspersonen

Prof. Dr. Sabine Klapp
Sekr. EW 7-1
Tel.: 314 - 23763
Fax: 314 - 21130